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Definition gelungenen Lernens an der VHS Baden

Gelungenes Lernen an der VHS Baden liegt vor, wenn Lernende durch aktive Aneignung von Wissen, Fähigkeiten und Kompetenzen ihre Handlungsfähigkeit erweitern, ihre Persönlichkeit entfalten und eine höhere Verfügung über ihre Lebensbedingungen erlangen. Diese idealtypische Selbstbeschreibung orientiert sich am LQW-Konzept und drückt das pädagogische Selbstverständnis der VHS Baden aus, indem sie den besten denkbaren Lernerfolg beschreibt. Sie dient als Leitfaden für Planung, Umsetzung und Evaluation aller Bildungsangebote.​

Theoretische Grundlage

Lernen gilt als gelungen, wenn es aus subjektiv relevanten Handlungssituationen entsteht und die ursprüngliche Handlungsbehinderung überwunden wird, sodass Lernende ihre Lebensqualität verbessern. Es umfasst die Erweiterung von Wissen und Können, die Persönlichkeitsentfaltung sowie die soziale Integration durch Aneignung gesellschaftlicher Bedeutungsstrukturen. Die VHS Baden trennt dabei die Qualität des Lernprozesses von den organisatorischen Rahmenbedingungen, die diesen optimal unterstützen sollen.​

Erarbeitung und Anwendung

Die Definition entsteht durch wertsätzendes Interview mit Mitarbeitenden, die gelungene Lernsituationen beschreiben und Erfolgsfaktoren herausarbeiten, um eine organisationseigene Formulierung zu entwickeln. Bei heterogenen Zielgruppen können spezifische Varianten für berufliche, allgemeine oder soziale Bildung ergänzt werden. Als Teil des Leitbilds wird sie gegenüber Lernenden als Leistungsversprechen kommuniziert und reguliert die Qualitätsentwicklung.​